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rheinische ART 08/2010

aus "Besuchenswert"

18.09. - 25.09.2010

Alte Musik Knechtsteden

 

Wann hat man je Gelegenheit, das zu hören?

 

Das Programm ist ebenso einzigartig wie das Ambiente des Festivalortes: Das fast tausendjährige Kloster Knechtsteden (Dormagen) - beeindruckend, idyllisch, inspirierend - findet im gesamten Rheinland kaum seinesgleichen. Eine Woche lang bilden klösterliche Basilika, Innenhof und Kreuzgang einen Konzertrahmen der besonderen Art. Unter dem Motto „Bühne der Träume“ werden unter anderem große Meisterwerke der Romantik, Klagegesänge der Renaissance, englische Chormusik und nächtliche Mariengesänge geboten.

 

DAS diesjährige Festival Alte Musik in Knechtsteden ist die 19. Auflage der 1992 etablierten und seither äußerst erfolgreichen Veranstaltung. Es dürfte kaum eine andere Festwoche für klassische Musik in Deutschland geben, die bei so intensiver Verbindung mit Besuchern und Künstlern seiner Region solches Niveau erreicht. Alljährlich finden fast 3000 Konzertbesucher den Weg zur „Alten Musik“. Beleg dafür, dass die europäischen Musikstile aus dem 18. Jahrhundert und früher für viele Musikfreunde eine eigene Faszination entwickelt haben.

Das Ensemble Graindelavoix   Foto: Veranstalter

    Die bemerkenswerte regionale Verknüpfung wird in hohem Maße durch die Rheinische Kantorei und Das Kleine Konzert begründet. Unter der Leitung des Festivalgründers Hermann Max hat sich die Rheinische Kantorei zu einem der besten deutschen Vokalensembles entwickelt. Bekanntes Repertoire etwa der sakralen Chormusik wird von der Kantorei in neue Zusammenhänge gebracht und ermöglicht neue Höreindrücke. Sowohl die Kantorei als auch das Orchester stellen im Rahmen der Knechtstedener Festspiele immer wieder Werke vor, die eine Neuentdeckung wert sind.

 

- Programm -


    Diesjährig ist es die Uraufführung des Chorwerkes „Orpheus“ von Bernd Franke, eingerahmt von Motetten des Barock und der Romantik. Und die Romanische Nacht, traditioneller Bestandteil des jährlichen Festivals, bietet zwei beachtenswerte spirituelle Musik-Programmpunkte mit international herausragenden Künstlern. Zum einen die rätselhafte Welt der Musik des frühen Mittelalters (Ave Pulcherrima Regina) mit der schwedischen Interpretin Miriam Andersén. Zum anderen Geistliche Klagegesänge von Binchois bis Josquin (Le Don des Larmes) mit dem belgischen Ensemble Graindelavoix, den gefeierten und vielbeachteten Meistern der frankoflämischen Polyphonie.
Zahlreiche weitere Musiker, Experten für Musik vom Mittelalter bis zur Romantik und Ensembles von internationalem Rang sind in Knechtsteden vertreten. Zu ihnen gehören Stefania Neonato, Emma Kirkby, Christine Schornsheim, Andreas Staier, Lorenz Duftschmid, der Yorkshire Bach Choir und die Yorkshire Baroque Soloists. Und für so manche im Kloster gebotene musikalische Reise gilt der einfache Satz: Wann hat man je Gelegenheit, das zu hören?

 

- Auch Familien werden angesprochen -


    Erstmals werden auch Familien angesprochen, einen heiteren Nachmittag - quasi Open Air - mit romantischer Musik im Klosterareal zu verbringen. „Landpartie“ heißt das Angebot, das den qualitativ hohen Musikanspruch der Festwoche mit einer lockeren Präsentation verknüpft und mit Werken von Wagner bis Schumann aufwartet. Zum Festivalgeschehen gehört ferner ein Wochenende mit dem Orchesterprojekt „Junges Festival Knechtsteden“. Junge Musiker, Schüler und Studenten können hier auf Profimusiker treffen und mit ihnen sowie ambitionierten Amateuren gemeinsam spielen. Das Kleine Konzert mit Hermann Max als Leiter steht dem Projekt als Basisorchester und Partner zur Seite, ebenso wie die Mitglieder der Deutschen Kammerakademie Neuss.

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Das Festival Alte Musik Knechtsteden wird unterstützt vom Land NRW, der Kunststiftung NRW, dem Rhein-Kreis Neuss, der Stadt Dormagen, der Sparkasse Neuss, der Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung der Sparkasse Neuss, der Bayer Kultur, der Janssen-Cilag GmbH, dem Deutschlandfunk und dem WDR3.

 


Informationen zum Programm:
Alte Musik Knechtsteden
Geschäftsstelle
Ostpreußenallee 5
41539 Dormagen
Tel. 02133 / 210992

 

 

 


 

 

 

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