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rheinische ART 12/2010

 

 Archiv 2010: aus "Kunst erleben"

Eine außergewöhnliche Kunst

 

 

Sam Szafran

 

 

In Frankreich sind Sam Szafrans Arbeiten bisher nur gelegentlich, wenn auch prominent gezeigt worden. Der gebürtige Franzose ist ein Einzelgänger, der in der stillen Zurückgezogenheit seines Ateliers arbeitet und große öffentliche Auftritte bisher mied. Das Max Ernst Museum in Brühl widmet seiner außergewöhnlichen Kunst erstmalig in Deutschland eine Einzelausstellung.

 

Zeichnungen,

Pastelle, Aquarelle

 

 

 

 

SAM SZAFRAN, der 1934 in Paris als Sohn polnisch-jüdischer Einwanderer geboren wurde, geht seinen eigenen Weg. An der Teilnahme am Mainstream liegt ihm nichts. Als die Abstrakte Kunst ihre größten Triumphe feierte, bevorzugte er die Gegenständlichkeit und widmete sich zudem einer anachronistisch anmutenden Maltechnik: der Pastellmalerei.
   Denn es war um 1960, als ein geschenkter Pastellkasten den künstlerischen Wendepunkt in seinem Œuvre einleitete und er die „unendlichen Möglichkeiten“ (Szafran) dieses Materials entdeckte. Fortan bestimmte diese anspruchsvolle Technik sein Werk. Wie niemand sonst hat er in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Pastellmalerei weitergeführt. »Ich habe das Pastell als Ausdrucksmittel gewählt, weil es mir als Mittel extremer Strenge erschien, um mit meinen Phantasmen zu kämpfen.« (Szafran).

   Seither dominiert diese fragile und wenig verbreitete Technik seine Arbeiten, oft auch als Mischtechnik mit Aquarell oder Zeichenkohle.

   Szafran bewegt sich abseits von Moden, Stilbegriffen und Zeitgeist. Rund 65 seiner Werke, entstanden zwischen 1967 und 2010, werden in der Ausstellung präsentiert. Schwindelerregende Treppen, Atelieransichten und wuchernde Vegetationen sind die immer wiederkehrenden und obsessiven Themen seiner Kunst.
bra

 

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris und wurde von Julia Drost, Werner Spies und Achim Sommer kuratiert.
 

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit 208 Seiten und 202 Abbildungen in deutscher, englischer und französischer Sprache, mit Beiträgen von Markus A. Castor, Jean Clair, Julia Drost, Daniel Marchesseau, Estelle Pietrzyk, Andreas Platthaus und Werner Spies im Feymedia Verlag, Düsseldorf.


Die Ausstellung ist bis zum 30. Januar 2011 zu sehen.
Max Ernst Museum Brühl des LVR
Comesstraße 42 / Max-Ernst-Allee 1
50321 Brühl
Tel. 02234 / 9921-555

Öffnungszeiten
DI - SO 11 - 18 Uhr
1. DO im Monat: 11 - 21 Uhr

 

 

 


 

 

 

FRANK BAUER 

Die Gelassenheit

der Dinge

Foto: Ausschnitt Flaschen,

Öl auf Leinwand, 2017

 

17.11.2017 - 13.01.2018

GALERIE VOSS

 


 

 

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